Ortsverein Einhausen Das DRK in Einhausen - seit 1947     Angebote     Downloads/Grundsätze     Mitgliedschaft     Ausbildung     Links     Kontakt Seit 1947 in Einhausen     Das Deutsche Rote Kreuz    Unsere Geschichte     Von der Gründung bis heute Die Vorsitzenden: 1947 - 1950: Philipp Würsching, 1953 zum Ehrenvorsitzenden ernannt 1950 - 1953: Valentin Glanzner 1953 - 1954: Bürgermeister Konrad Hübner (in der Amtszeit verstorben) 1954/1955: bis zur Neuwahl eines Vorsitzenden wurden die Vorstandsgeschäfte durch den 1953 gewählten 2. Vorsitzenden Valentin Glanzner weitergeführt.  1955 - 1981: Ehrenbürger, Landrat a.D. Franz Hartnagel, 1981 zum Ehrenvorsitzenden ernannt 1981 - 1984: Adolf Götz 1984- 1993: Bernd Scheuermann (in der Amtszeit verstorben) 1993 - 1994, kommissarische Amtsübernahme: Wolfgang Steiner 1994 - 1997: Bernd Neumann 1997 - 2018: Ehrenbürgermeister Philipp Bohrer, 2018 zum Ehrenvorsitzenden ernannt seit 2018: Kai Frunzke Nach dem zweiten Weltkrieg gab es in Deutschland eine Reihe von Vereinsgründungen, so auch viele Ortsvereine des  Deutschen Roten Kreuzes. Am 02. November 1946 trafen sich elf Menschen im damaligen Lokal “Weber” in der Einhäuser Rheinstraße, um den Grundstein für einen eigenen DRK Ortsverein in unserer Gemeinde zu legen. Die Zulassung des neu gegründeten Ortsvereines erfolgte jedoch erst im Februar 1947 durch die damalige Miltärregierung. Die offizielle Gründungsversammlung erfolgte dann am 09.02.1947. Unseren Ortsverein ins Leben gerufen haben: Karl Unfried, Liesel Bohrer, Maria Engler, Valentin Glanzner, Peter  Hölzl, Elfriede Hooge, Karl Jakobi, Irmgard Unfried, Wilhelm Stiel, Magdalena Wiesenbach und Nikolaus Wiesenbach.    Erster Vorsitzender des Ortsvereines wurde Philipp Würsching. Karl Unfried, der mit seinem 1,2 Liter Opel, den ersten Krankenbehelfswagen im Ried stellte, fungierte als Schriftführer im Vorstand. Dem Wahlprotokoll sind weiterhin Wilhelm Stiel, Adam Arnold und Liselotte Rotermel als Beisitzer zu entnehmen. Am 07.06.1947 erfolgte die Bildung der “Rotkreuz-Bereitschaften” im neu gegründeten Ortsverein. Damals wurde zwischen der weiblichen und der männlichen Bereitschaft unterschieden. Entsprechend wurden die Ämter in zwei Bereitschaften besetzt. Laut Protokoll der “Gründungsversammlung der R.K. Bereitschaften vom 07.06.1947” wurde gewählt: “Ber.Arzt Dr. Döll für beide Bereitschaften Bereitschaft w.:   Leiterin & Kassenwart: Hooge, Elfriede Stellvertr. & Schriftwart: Scheib, Margot Zeugwartin: Steil, Sophie Bereitschaft m: Leiter: Stiel, Wilh.;  Vertr. Jakobi, Karl Schriftwart: Unfried, Karl;  Kassier: Rapior, Florian Zeugwart: Arnold, Adam” Nach der Gründung konnte man noch im selben Jahr 46 Mitglieder, davon 18 aktive, verzeichnen. Gleich im offiziellen Gründungsjahr hatte die Bereitschaft des Ortsvereines gut zu tun. Dem Protokoll der Bereitschaftsversammlung vom 16.08.1947 kann bspw. entnommen werden: “[...] Alsdann wurde das Problem der von den Bereitschaften zu leistende Hilfe zur Ausstattung der Erholungsheime besprochen und fast restlos gelöst. Die Hilfe erstreckt sich in der Beschaffung von Hausrat, welcher Teils durch Ortssammlung, teils durch Beschaffung des Ortsvereins bestritten wird. Der restlose Einsatz der Bereitschaften, insbesondere der Bereitschaft W. wurde zugesichert. [...].” Einem Vorstandsprotokoll aus November 1947 ist zu entnehmen: “[...] Es wurde beschlossen, dass ab eintretender Kälte sofort Wärmelokale eröffnet werden, woselbst auch heisse Getränke in Form von Kaffe & Buillon verabreicht werden. Die Lokale sind Ost, Forell, Wiegand. Ausserdem sollen die Flüchtlinge und Bedürftigen an den Weihnachtsfeiertagen mit einem Freiessen bedacht werden. Die Weihnachtsbescherpakete werden diskret ins Haus gebracht. [...].-” In den Nachkriegsjahren war auch Einhausen noch auf Unterstützung durch die Amerikaner angewiesen. So gab es noch einige Jahre nach Kriegsende CARE Pakete, welche die Amerikaner durch das DRK in Einhausen verteilen liesen. Im Protokoll der Jahreshauptversammlung vm 20.11.1956 wurde hierzu bspw. berichtet: “Liebesgabenverteilung: 316kg Lebensmittel, 60 Frauenbekl., 6 Care Pakete.” Aber auch andere Tätigkeiten standen an. So betreute man damals unter anderem ein Fest des Radfahrervereines und beteiligte sich an einer Großübung in Offenbach. Die Einkleidung der aktiven HelferInnen wurde damals noch auf eigene Initiative und Rechnung getragen. Eine Jugendortkreuzgruppe wurde erstmals 1950 gegründet. Als Leiterin wurde damals Margot Scheib gewählt. Als im Jahr 1955 der, später zum Ehrenbürger ernannte, Bürgermeister und Landrat a.D. Franz Hartnagel den Vorsitz des im Mai 1954 verstorbenen Konrad Hübner übernahm, stand der DRK Ortsverein bereits auf festen Füßen und entwickelte sich stetig in einer positiven Richtung weiter nach vorne. Unter Initiative von Dr. Walter Döll und dem Zahnarzt Adolf Götz wurde dann am 22. Juni 1957 der erste Blutspendetermin in Einhausen veranstaltet. Bei diesem Termin wurde (laut Statistik des Blutspendedienstes) 48 Blutkonserven gefüllt. Erwartet waren deutlich mehr, so heißt es im Protokoll des Vorstandes vom 26.07.1957: “Statt der gemeldeten 130 Verpflegungsteilnehmer waren nur 80 erschienen”. Seither (Stand 15.12.2017) sind insgesamt 10442 Konserven mit dem kostbaren Lebenssaft in Einhausen gespendet worden. Eine eigene Unterkunft hatte das DRK in Einhausen in den ersten Jahren nicht. Man tagte und lehrte in Nebenräumen von Gaststätten und Schulsälen.  1967 zog man dann in das offizielle Bürgerhaus. Dem Protokoll zur Jahreshauptversammlung vom 21.05.1968 kann hierzu entnommen werden: “[...] Am 19.12.1967 war ein besonderer Tag für unsere aktiven Kameradinnen und Kameraden. Um 20:30 Uhr begrüßte Kam. Glanzner die erschienenen Mitglieder im neuen R.K. Heim im Bürgerhaus und unser 1. Vorsitzender, Herr Bürgermeister Hartnagel, konnte uns symbolisch den Schlüssel des Heim überreichen. In seinen Worten [.] unser Bürgermeister daß dieser Tag, der 19. Dez. 1967, für uns ein Gedenktag wurde, da in Erfüllung ginge, was schon lange unser aller Wunsch war, dem Dt. Roten Kreuz in Einhausen eine Hütte zu geben, die der Arbeit des DRK würdig sei. [...]”. Einen Großeinsatz besonderer Art mussten auch die Einhäuser DRK´ler am 01.07.1976 ableisten. Der Waldboden wurde durch einen extrem heißen Sommer gänzlich ausgetrocknet. Immer wieder kam es zu kleineren Waldbränden im Ried. Doch an diesem Tag wird ein Waldbrand westlich der Kreisstraße 31 gemeldet. Auch das DRK wird hierzu alarmiert. Am selben Abend löst der damalige Landrat Dr. Lommel Katastrophenalarm ausgelöst. Insgesamt sind bei diesem Einsatz rund 1000 Helfer von Feuerwehr, DRK, THW, MHD, Polizei und Forstverwaltung vier Tage im Einsatz. Traurige Bilanz sind letztlich 54 Hektar abgebrannte Waldfläche. Spätestens hier wurde klar, ein eigener Krankentransportwagen für den DRK Ortsverein Einhausen muss her. So kam es, dass das erklärte Ziel zum 30jährigen Bestehen des Ortsvereines, die Anschaffung eines eigenen Fahrzeuges war. Pfingsten 1977 konnte dann im Rahmen einer großen Feier der 29835,00 DM teure Behelfskrankenwagen, ein VW, übergeben werden. In den 1980er / 1990er Jahren hatte man dann zunächst eine kleine Unterkunft in den oberen Räumen der heutigen Bibliothek, später zog man wieder in einen eigens zur Verfügung gestellten Raum im 1. OG des Bürgerhauses. Auf dem Parkplatz des Bürgerhauses wurde dem DRK dann auch eine Garage für das Einsatzfahrzeug zur Verüfgung gestellt. Von 1984 - 1993 leitete Bernd Scheuermann den Ortsverein. Nach dessen überraschendem Tod im Oktober 1993 übernahm zunächst kommissarisch Wolfgang Steiner und 1994 schließlich Bernd Neumann dieses Amt. Ebenfalls 1993 wechselte die Zuständigkeit der ärztlichen Betreuung unseres Ortsvereines. Mit Dr. Wolfgang Döll übernahm der Sohn des uns, seit Gründung, betreuenden Arztes Dr. Walter Döll das Amt des Bereitschaftsarztes. Dieses erfüllte er bis zu seinem frühzeitigen Tod im Dezember 2017 mit Leidenschaft. Aktuell steht uns kein Bereitschafts- / Ortsvereinsarzt zur Verfügung.  Aufgrund starker, personeller Einschränkungen musste die aktive Arbeit der DRK Bereitschaft in den Jahren 1995 & 1996 in den Ortsverein Lorsch verlagert werden. Von hier aus wurden die DRK Veranstaltungen in Einhausen betreut und organisiert. 1997 trat unter der Leitung von Karlheinz Noe eine junge Mannschaft wieder ihren Dienst in Einhausen an. In den folgenden 20 Jahren musste unser Ortsverein immer wieder personelle Schwankungen überstehen. Mal gut, mal weniger gut aufgestellt erfolgten etliche sanitätsdienstliche Betreuungen von Veranstaltungen, Kleidersammlungen, Blutspenden, Ausbildungsveranstaltungen und viele Veranstaltungen mehr. Von 1997 bis 2018 stand uns als Vorsitzender der Ehrenbürgermeister Philipp Bohrer in diesem Amt zur Verfügung. Im April 2018 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt und übergab den Vorsitz an den bisherigen Bereitschaftsleiter Kai Frunzke.  In 2018 musste leider die aktive Arbeit der Bereitschaft aufgrund zu weniger Helferinnen und Helfer eingestellt werden. Unser Ziel ist es aber, wieder eine starke Bereitschaft in Einhausen zu etablieren, für Informationen zur aktiven Arbeit beim DRK in Einhausen stehen unsere Vorstandsmitglieder gerne zur Verfügung.